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Michael Köhlmeier

Sage
Schloss
Sauerbrunn

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Sage Zeichnung - Kapitel 1
Sage Zeichnung - Kapitel 2
Sage Zeichnung - Kapitel 3
Sage Zeichnung - Kapitel 4
Sage Zeichnung - Kapitel 5
Sage Zeichnung - Kapitel 6

01

HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE
Jetzt hat die Frau doch grad einen Mann gehabt, und schon ist er wieder weg. Weil sie keine Hübsche ist? Aber ist sie doch, schau sie an! Hat sie nicht hübsche Flechten, in einem gewissen Sonnenlicht fast wie rotes Gold, und rotes Gold ist seltener als Gold.

02

HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE
Aber abbeißen kann man von so einem Kind nicht. Gemeint ist damit: Wenn die Mutter arm ist, dann nützt ihr auch die Schönheit ihres Söhnchens nichts. Im Gegenteil, man sagt: Wenn eine so ein schönes Kind hat, dann kann es ihr auch an allem anderen nicht fehlen.

03

HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE
Sie konnte nichts anderes denken, als dass im Keller des Schlosses die Schätze liegen. Wo denn sonst! Solche Schätze legt man ja nicht im Wohnzimmer auf den Tisch, dass jeder dahergelaufene Gast danach greifen kann. Angesichts solcher Schätze muss der Hunger ein bisschen warten.

04

HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE
Sie setzte das weinende Kind am Boden ab, sodass es bis halb zum Knie im Wasser stand, und ging zurück vor die Tür und klaubte auf, was sie mitnehmen konnte, so viel, dass fast die Schürze auseinandergerissen wäre.

05

HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE
Und als ein Jahr vergangen war, ein Jahr, in dem sie um fünfzig Jahre gealtert war aus Kummer, Armut und Sorge, da kehrte sie an eben dem gleichen Tag zum Schloss Sauerbrunn bei Thalheimin der Gemeinde Pöls in der Steiermark zurück.

06

HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE
„Ich stelle nicht noch einmal mein Kind in das Wasser und gehe hinaus!“, rief Maria der weißen Frau zu und drückte ihren kleinen Karl noch fester an sich. „Nein, das tu ich nicht!“ Aber da geschah ein Wunder, eine Art Wunder jedenfalls, nämlich der Karl, der ja bis dahin noch kein anderes Wort hatte reden können außer „Mama“

01

Sage Zeichnung - Kapitel 1
Jetzt hat die Frau doch grad einen Mann gehabt, und schon ist er wieder weg. Weil sie keine Hübsche ist? Aber ist sie doch, schau sie an! Hat sie nicht hübsche Flechten, in einem gewissen Sonnenlicht fast wie rotes Gold, und rotes Gold ist seltener als Gold.
HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE

02

Sage Zeichnung - Kapitel 2
Aber abbeißen kann man von so einem Kind nicht. Gemeint ist damit: Wenn die Mutter arm ist, dann nützt ihr auch die Schönheit ihres Söhnchens nichts. Im Gegenteil, man sagt: Wenn eine so ein schönes Kind hat, dann kann es ihr auch an allem anderen nicht fehlen.
HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE

03

Sage Zeichnung - Kapitel 3
Sie konnte nichts anderes denken, als dass im Keller des Schlosses die Schätze liegen. Wo denn sonst! Solche Schätze legt man ja nicht im Wohnzimmer auf den Tisch, dass jeder dahergelaufene Gast danach greifen kann. Angesichts solcher Schätze muss der Hunger ein bisschen warten.
HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE

04

Sage Zeichnung - Kapitel 4
Sie setzte das weinende Kind am Boden ab, sodass es bis halb zum Knie im Wasser stand, und ging zurück vor die Tür und klaubte auf, was sie mitnehmen konnte, so viel, dass fast die Schürze auseinandergerissen wäre.
HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE

05

Sage Zeichnung - Kapitel 5
Und als ein Jahr vergangen war, ein Jahr, in dem sie um fünfzig Jahre gealtert war aus Kummer, Armut und Sorge, da kehrte sie an eben dem gleichen Tag zum Schloss Sauerbrunn bei Thalheimin der Gemeinde Pöls in der Steiermark zurück.
HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE

06

Sage Zeichnung - Kapitel 6
„Ich stelle nicht noch einmal mein Kind in das Wasser und gehe hinaus!“, rief Maria der weißen Frau zu und drückte ihren kleinen Karl noch fester an sich. „Nein, das tu ich nicht!“ Aber da geschah ein Wunder, eine Art Wunder jedenfalls, nämlich der Karl, der ja bis dahin noch kein anderes Wort hatte reden können außer „Mama“
HIER GEHT´S ZUR GANZEN SAGE